Energiewende zum Anfassen – Eine kleine Reise durch die Republik

Die sitzungsfreie Woche vom 12. bis 16. Mai 2014 habe ich für eine erste Informationsreise in Sachen Energiewende genutzt. Als Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für das Thema Kernenergie halte ich es für wichtig, mir einen umfassenden Überblick zu verschaffen und ausnahmslos mit allen Akteuren ins Gespräch zu kommen. Nur wer die relevanten Themen und Probleme vor Ort kennt, kann auch mitreden.

Los ging es am Montag mit einem Besuch der Baustelle des konventionellen Steinkohlekraftwerkes Datteln IV, das aufgrund seiner hohen Effizienz das Potenzial hat, andere Altanlagen zu ersetzen und die Umweltbilanz der Region erheblich zu verbessern, sofern seine Fertigstellung genehmigt wird. Aufgrund von planungsrechtlichen Problemen hatte man die Fertigstellung des Kraftwerkes, das zu rund 90% fertiggestellt ist, 2010 unterbrechen müssen.

 

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Am Montagnachmittag ging es weiter nach Jülich. Dort habe ich mich im Forschungszentrum über die Forschungsaktivitäten im Bereich der Material- und Grundlagenforschung informiert. In einem weiteren Gespräch ging es um das wichtige Thema des sicheren Rückbaus von Kernkraftwerken. In beiden Bereichen verfügt das Forschungszentrum Jülich über einschlägige Expertise, von der wir sicherlich im Zuge des Ausstieges aus der Kernenergie bis 2022 noch erheblich profitieren werden.

Am Dienstag stand ein Besuch des von E.on betriebenen Kernkraftwerkes Grafenrheinfeld/Bayern auf der Tagesordnung. Es handelt sich um das Kraftwerk, das im Rahmen des Atomausstiegs als nächstes vom Netz geht. Die Sicherheitsüberprüfungen, die man vor Ort betrieben hat, die insbesondere nach den europäischen Stresstests nochmals verstärkt wurden, wurden mir vorgeführt. Auch habe ich die Gelegenheit genutzt, um mit den Betreibern intensiv über die Bedeutung des Kraftwerkes für die Versorgungssicherheit Bayerns zu diskutieren sowie über die Folgen der Schließung des KKW für die Mitarbeiter, die derzeit vor Ort beschäftigt sind.

 

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Donnerstags ging es schließlich weiter nach Niedersachsen. Begonnen habe ich mit einem Besuch der Firma Dreyer und Bosse, die Blockheizkraftwerke für Biogasanlagen fertigen. Im Anschluss habe ich – gemeinsam mit meinem Fraktionskollegen Eckhard Pols – sowohl das Zwischenlager als auch das Erkundungsbergwerk im Salzstock Gorleben besucht. Hier ging es mir darum, die Historie rund um den Standort Gorleben besser verstehen zu lernen und mit der derzeit noch beschäftigten Belegschaft ins Gespräch zu kommen.

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Fazit: Insgesamt habe ich mich bei meiner energiepolitischen Reise über viele Praxisbeispiele meines Aufgabenfeldes informiert und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

 

Euer Steffen Kanitz

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